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Bürgerfelder gewinnen hart umkämpftes Pokalfinale

· Royals

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Bürgerfelder Basketballer gewinnen Finale beim TV Delmenhorst - Philipp Hellmich sichert Sieg mit drei Dreiern in Folge

Im zweiten Anlauf ist es geglückt: die BTB Royals Oldenburg gewinnen vor knapp 150 Zuschauern den Pokal des Bezirksverbandes Weser-Ems – gleichzeitig der dritte Titel nach dem Gewinn des Bezirkspokals 2008 und dem NBV-Pokal 2009. Ihr Gegner, der Bezirksoberligist TV Delmenhorst, hielt gut dagegen und wollte die Sensation, die ihnen im letzten Viertel jedoch verwehrt wurde. Letztendlich gewannen die Bürgerfelder verdient mit 80:73 (36:31).

Den besseren Start erwischten die „Devils“ aus Delmenhorst, die schnell mit 4:0 in Führung gingen. Die Royals brauchten ein paar Minuten um sich zu finden, konnten dann über eine starke Defensivarbeit den Gegner in Schach halten und führten zum Ende des ersten Viertels mit 16:10.

Der zweite Abschnitt verlief dann viel ausgeglichener und obwohl Lauris Gruskevics und Malte Ellberg ihre Dreier trafen, stemmten sich die Delmenhorster Teufel gegen eine drohende Niederlage. Mit einem 36:31 für die Oldenburger ging es in die Halbzeitpause.

Den spielerischen Höhepunkt erreichten die Delmenhorster im dritten Viertel. Zu viele Teamfouls auf Seiten der Oldenburger zwangen Royals-Trainer Dennis Flowers, einen Gang zurück zu schalten, was die Delmenhorster konsequent ausnutzten. Michael Diederich verwandelte zudem zehn von insgesamt elf Freiwürfen. Ali Akkurts und Ahmet Ildems Dreier kurz vor Schluss brachten den Teufeln die erste Führung (53:54) und eine Sensation lag in der Luft (54:54 Ende des 3. Viertels).

Die Royals erhöhten im Schlussviertel erneut die Intensität und schafften es, den Marsch der Delmenhorster aus dem dritten Viertel zu unterbrechen. Ein 7:0-Lauf brachte erstmals wieder ein beruhigendes Polster. Drei Dreier von Philipp Hellmich zermürbten den Siegeswillen der Delmenhorster und brachten erstmals ein Lächeln in Flowers‘ Gesicht. Souverän wurde die Führung über die verbleibenden fünf Minuten verteidigt und das Spiel 80:73 gewonnen.

„Delmenhorst hat sehr körperbetont gespielt und uns im dritten Viertel zu häufig zu Fouls gezwungen. Das hat uns zunächst aus dem Konzept gebracht. Im letzten Viertel haben wir dann aber zu alter Stärke zurückgefunden“, resümierte Flowers. Die Abstimmungsschwierigkeiten im Angriff seien ein Resultat des wenigen Trainings. „Das Spiel war kein Selbstläufer“, bilanzierte Patrick Bartels, der verletzt zuschaute.

Gut lachen hatten dann beide Mannschaften bei der Übergabe der Pokale; der für die Royals fiel nur unwesentlich größer aus. Der Wanderpokal des Verbandes steht nämlich noch in einer Vitrine beim Oldenburger TB. Doch derjenige mit den Schlüsseln weilt zur Zeit noch in Australien.