Spiel eins vor Aschersleben
· Royals
Seit nunmehr 17 Pflichtspielen sind die BTB Royals Oldenburg ungeschlagen, vor heimischem Publikum verloren sie das letzte Mal im November 2009. Zwei Heimspiele stehen den Bürgerfeldern in der 2. Basketball-Regionalliga noch bevor. Eines davon ist schon am kommenden Sonnabend um 19 Uhr – gegen einen ehemaligen Aufstiegsfavoriten.
Gegen die Hannover Korbjäger gewannen die Royals nicht nur das Hinspiel (79:77) in buchstäblich letzter Sekunde, auch das Halbfinale des Landespokals entschieden die Bürgerfelder vor drei Wochen erst in der Schlussminute für sich (83:75). Dabei mussten sie im ersten Viertel zuschauen, wie die Landeshauptstädter sie teilweise vorführten – der Rückstand betrug zwischenzeitlich 17 Punkte. Doch der in den letzten Jahren schon so häufig bewiesene Kampfgeist der Royals sorgte erneut für einen Sieg in einem dramatischen Heimspiel.
Am Sonnabend nun kommt es zu einer Neuauflage dieses Krachers. Erst vor vier Jahren ist der Verein gegründet worden und seitdem jedes Jahr aufgestiegen. Auch in dieser Saison sollte der sofortige Sprung in die 1. Regionalliga geschafft werden. Die ungültige Ausländerregelung spielte den Landeshauptstädtern voll in die Karten: Statt zwei Ausländern durften nun wegen Nichtigkeit der Regelung unbeschränkt viele für eine Mannschaft spielen. So heuerten mit Salomom Sheard, Leigh Gayden und Everett Smith drei Amerikaner in Hannover an. Gayden und Smith sind mittlerweile wieder in der Heimat, da der Aufstieg in weite Ferne gerückt ist.
Dennoch ist das Team von Trainer Thorsten Freiheit keineswegs zu unterschätzen, stellten sie die Royals noch vor drei Wochen vor große Probleme. Trainer Dennis Flowers nutzt das Spiel eins vor Aschersleben als letzten Härtetest. „Gegen Hameln haben wir uns schon besser verkauft als noch im Derby. Die Korbjäger sind unser letzter Test vor dem entscheidenden Spiel bei den Aschersleben Tigers“. Dabei hoffe er, dass am Sonnabend wieder alle Spieler im Kader sind. „Die Grippe hat den Kader letzte Woche ausgedünnt und alle hoffen, dass auch Thomas Kaspereit rechtzeitig wieder gesund wird“.