Ehrenpräsident des DBB besuchte BTB
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Er winkte noch einmal freundlich aus dem Auto und der knapp eineinhalb stündige Besuch des Ehrenpräsidenten des Deutschen Basketballbundes (DBB) war schon wieder vorüber. Spontan entschied sich Roland Geggus am Donnerstag den Volontär in der Presseabteilung des DBB und ehemaligen Basketballer des Bürgerfelder Turnerbundes, Adrian Schuster, nach Bürgerfelde zu begleiten und sich vor Ort ein Bild der Brand-Katastrophe vom 20. Juli zu machen.
Zuerst führten Basketball-Abteilungsleiter Roland Schmidt und Royals-Manager Philipp Herrnberger die beiden Gäste des DBB durch Ruine der vereinseigenen Sporthalle. Zu erklären gab es eigentlich wenig, denn das Bild hat schon für sich gesprochen. Dennoch wollte Geggus wissen, wie es zu dem Brand kam und war beeindruckt, was sich seit den knapp fünf Wochen bereits getan hat. Geggus, zwölf Jahre Präsident des Deutschen Basketballbundes, konnte mitfühlen, in welcher verzwickten Situation sich die BTB-Basketballer und die knapp 4300 weiteren Mitglieder derzeit befinden.
Eingefädelt hatte Adrian Schuster den Besuch des Ehrenpräsidenten. „Als ich vom Brand erfahren habe, war ich zunächst mal geschockt. Beim BTB habe ich das Basketballspielen erlernt und war neun Jahre im Verein“, erzählt Schuster. Dann habe er sofort in den Abteilungen der Geschäftsstelle des DBB nachgefragt, was möglich sei, um den BTB zu unterstützen. Das Ergebnis war eine kofferraumvolle Ladung Bälle, Kampfgerichtsausstattung und ein Ballwagen – in der Summe über 1.200 Euro. Und genau diese vierzehn Bälle hatte die deutsche Nationalmannschaft zum Training genutzt. „Auch Dirk Nowitzki hat mit diesen Bällen trainiert“, erklärt Geggus stolz.
Stolz war auch Royals-Manager Philipp Herrnberger über den hohen Besuch. „Wir freuen uns riesig, dass der Ehrenpräsident, einer der höchsten Repräsentanten des DBB, uns so spontan besucht und sich für uns Zeit genommen hat“. Und dabei stellte er weitere Unterstützung in Aussicht. Da er auch vom Brand erst am Donnerstag erfahren habe, sei es ihm nicht möglich gewesen, so schnell Mittel vom Club der Freunde und Förderer des Basketballs zu bekommen. „Wir werden da aber nochmal tätig, denn unter anderem für dieser Art der Unterstützung ist der Club ins Leben gerufen worden“, so Geggus. Fast 200 Mitglieder hat der Club, dem auch die Präsidenten und einige Nationalspieler angehören.
Geggus zeigte sich begeistert von der grünen Stadt Oldenburg und wird den BTB in Erinnerung behalten. Zum Abschied wünschte er allen viel Mut und Kraft – und so war der hohe Besuch des Ehrenpräsidenten schon wieder vorbei.